Guter Sex ist wie gutes Essen!

Aktualisiert: 17. Mai

Warum tun wir uns oft so schwer in Sachen Sex?

Sollte es nicht die schönste Sache der Welt sein? Und doch ist es für viele noch immer sowohl ein Mysterium, als auch ein Martyrium.

In früheren Zeiten - die noch garnicht so lange her sind- und in vielen Ländern sogar noch gegenwärtig, war eine unkeusche Frau eine Schande für die ganze Familie.!

Eine Frau sollte sich vor allem dem Mann, den Kindern und der Familie widmen. An ein freies oder selbstbestimmtes Leben war nicht ansatzweise zu denken.

Sexualität wurde der Frau quasi aberkannt. Man ging schlichtweg davon aus, dass Frauen keine besonderen Bedürfnisse diesbezüglich hätten.

Und manche Frauen glauben dies bis heute.

Doch steckt hinter der Ablehnung von Sex und sexuellen Gefühlen, meist nichts anderes als Abwehr. Abwehr gegen ein belastetes Thema.

Wir denken Sex müsse doch von selbst funktionieren. Woher kommen sonst die Kinder und die Romane in denen alles reibungslos klappt.? Was soll man den da lernen?


Man kann es mal versuchen mit Essen zu vergleichen. Jeder Mensch kann Nahrung zu sich nehmen. Trotzdem lernen wir in zivilisierter Gesellschaft, dies auf eine bestimmt Art und Weise zu tun, um so selber mehr Genuss zu erleben, aber auch um anderen ein Gutes Bild abzugeben.

Mit Sex ist es ähnlich. Natürlich kann man einfach so agieren und hoffen das irgendwas klappt. Oder man kann die Vereinigung zelebrieren und sich selber und dem anderen mit besonderen Fähigkeiten eine angenehme Erfahrung gestalten.

Immer mehr Menschen interessieren sich für Tantra, SlowSex oder Beckenbodentraining etc. und zeigen damit ihr Interesse daran, die Sexualität zu kultivieren.

Bevor wir aber mit dem körperlichen Training beginnen ist es wichtig bei uns im Kopf die Schraube zu lösen.

Warum ist guter Sex wichtig? Warum gehört es zu meinem Gemeinwohl dazu? Warum sollte ich mich darum kümmern, dass es mir sexuell gut geht? Reicht es nicht meinem Mann oder meiner Frau einmal im Monat zur "Verfügung" zu stehen?

Vielleicht reicht es. Es kommt auch auf den Partner oder Partnerin an, was Er oder Sie bereit ist zu (er)tragen oder selber an Wünschen hegt.

Aber so wie wir nie zu einem Diner eingeladen werden, wenn wir keine Essenskultur haben, so werden uns auch einige der besten Erfahrungen unseres (Sex)Lebens vorbehalten bleiben.

Und darum lohnt es sich mal ein Blick auf eine vielleicht noch unbekannte Zone zu werfen oder tiefer zu ergründen.

Was ist guter Sex überhaupt? Gibt es eine allgemeine Formel? Oder ist das ganze sehr individuell?

Ähnlich wie beim Essen gibt es Liebhaber/Liebhaberinnen jeglicher Art!



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