Intimität, der Schlüssel zu gutem Sex

Aktualisiert: 21. Nov.

Was uns gut tut für eine gute Sexualität, ist die Intimität.

Das bedeutet den andernen nah an sich ran zu lassen. Und das nicht nur körperlich, sondern auch geistig!

Davor haben die meisten Menschen eine „heidenangst“. Verständlicher Weise. Denn Gefühle können weh tun.

Darum neigen wir dazu, heute in der Vereinigung auf Harmonie zu setzen, bzw. dem anderen das erwünschte Verhalten vorszuspielen.

Das wir damit in eine Illusion tappen ist klar.


Leider neigen unsere Medien dazu, sich in sämtliche unsere privaten Angelegenheiten einzumischen. Überlaut, und Überdeutlich, spiegeln sie das angebliche Verlangen ALLER Frauen nach einem bestimmen Typ Mann und einer bestimmten Art Sex wieder.

Erst Bücher wie "Shadows of Gray", aber auch schon frühere Skandalfilme wie "9 1/2 Wochen" oder z.b. die "Rocky Horror Picture Show", um nur ganz ein paar wenig zu nennen, offenbaren; "Nein, wir wollen nicht ALLE das Gleiche"!

Leider gibt es in der Realitätswelt, die sexuell ausgebeutete Frau, die mit Gewalt in eine devote Positon gezwungen wird, wo sie garnicht sein will. Oder die garnicht weiß ob sie da sein will, weil sie überhaupt noch nie selber für sich irgendetwas entschieden hat.

Aber diese Abnormität, die kriminellen Ursprungs ist, haben nichts mit sexuellen Lustgebären zu tun, sondern mit wirtschaftlicher Ausbeutung.

Trotzdem wird dies unbewusst miteinander vermischt.

Bei devoten Männern, sehen wir das ganze nicht so dramamtisch. Da wir davon ausgehen, dass diese immer freiwillig, sich in eine sexuell devote Haltung gegenüber einer Dame der einem Herren begeben!

Eine sich frei entwickelte Frau, kann aber genau so Verlangen nach Hingabe und Unterwerfung haben wie ein devoter Mann. Oder auch nach Dominanz streben.

Es ist nichts gegen eine harmonisch Verschmelzung einzuwenden, wenn es den beiden Beteiligten wirklich entspricht. Doch ist im Sexuellen die Spannung meist wichtiger, als die Harmonie! Der sexuelle „Vereinigungs-Tanz“, darf gerne auch einem Tango oder Flamenco gleichen. Aber wem es gefällt, dem ist natürlich auch ein harmonische Walzer gegönnt.

Es ist gut darauf zu gucken, was genau der momentane eigene sexuelle Energieausdruck ist.

Ist er fordernd, oder eher geduldig ausharrend, oder lockend? Ist er überwältigend, fast agressiv, oder voller Hingabe?

Wir machen uns Sorgen, ob wir das Richtige fühlen und ob der andere das Selbe fühlt wie wir. Wir wünschen uns, dass wir übereinstimmen und wie im Märchen zusammen gehören. Und überspielen mögliche Differenzen.

Das Problem ist, ohne Ehrlichkeit, keine Intimität. Ohne Intimität kein wirklich guter Sex.


Bei der sexuellen Intimtität, offenbaren wir dem anderen unser wahres Gesicht und unsere wahren Gelüste. Wir schauen nicht NUR auf den anderen, sondern bringen selbstbewusst unsere eigene Energie ins „Spiel“ und schauen wie sich diese miteinander „verwirbeln“.


Wie aber kommen wir zu mehr Intimtität?

Indem wir lernen bewusster zu sein. Und uns selbst bewusster zu werden und unseren Gelüsten. In sich hinein fühlen und zulassen was sich dort wiederspiegelt. Seinen Gedanken und Fantasien freien lauf lassen und nicht zu wichtig nehmen. Aus einer Metabene sich selber beschauen. Bin ich der der ich sein möchte? Tue ich das was ich tun möchte?

Und dann meinen Gegenüber sehen und fühlen!

Bin ich bereit mich wirklich einzulassen und den anderen zu erfahren?

Vielleicht spielt Ihr ein "Spiel". Und auch dies kann intim und aufrichtig sein, wenn beide sich darauf einlassen mögen.





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